🔋𝗕𝗘𝗦𝗦 𝗙𝗶𝗻𝗮𝗻𝘇𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴: 
𝗗𝗲𝗿 𝗠𝗮𝗿𝗸𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗶𝗻𝘀𝘁𝗶𝘁𝘂𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿

Industrielle Batteriespeicher (BESS) sind längst kein Nischenthema mehr. Die entscheidende Frage lautet zunehmend nicht mehr, ob Kapital für BESS verfügbar ist, sondern unter welchen Strukturen es investierbar und finanzierbar wird.

Renell Corporate Finance beschäftigt sich aktuell intensiv mit der Finanzierung von Battery Energy Storage Systems und steht hierzu im Austausch mit Banken, Infrastructure-Debt-Investoren, Asset Managern, Energy-Transition-Fonds und strategischen Investoren in Europa.
Es zeichnet sich ein klares Bild ab:

 

 

🔋 1. Size matters.
Bei klassischen Project-Finance-Banken liegen die Mindestgrößen häufig deutlich oberhalb kleinerer Einzelprojekte. Je nach Institut, Markt und Struktur sehen wir relevante Mindestvolumina von etwa €20 Mio. bis €75–80 Mio. Fremdkapital.
Das bedeutet nicht, dass kleinere Projekte nicht finanzierbar sind. Vielmehr gewinnen Pooling-, Portfolio- und Plattformstrukturen an Bedeutung.

🔋 2. Bankability wird wichtiger als die reine Technologie.
Batteriespeicher werden institutionell zunehmend verstanden. Entscheidend sind daher Fragen wie:
• Wie belastbar sind die Revenue Forecasts?
• Wie hoch ist der Merchant-Anteil?
• Gibt es Tolling-, Capacity- oder langfristige Optimierungsverträge?
• Wie weit sind Netzanschluss und Genehmigungen (Ready-to-build)?
• Wie skalierbar ist die Plattform?
• Welche Sicherheiten und Downside-Szenarien bestehen?

 

 

🔋 3. Nicht jeder Kapitalgeber sucht dieselbe Struktur.
Der Markt reicht von klassischen Banken über Infrastructure Debt und Private Credit bis zu spezialisierten Storage-, Infrastructure- und Energy-Transition-Investoren.
Während für viele Investoren €10 - 20 Mio. zu klein sind, kann genau dieses Segment für Mid-Market-, regionale oder spezialisierte Kapitalgeber interessant sein. Andere Häuser bevorzugen Equity, Development Capital oder den Erwerb ganzer Projekte und Plattformen.
Die richtige Kapitalstruktur beginnt mit einem präzisen Investor-Project Fit.

🔋 4. Der volkswirtschaftliche Bedarf an Flexibilität wächst.
Eine aktuelle Studie des #Fraunhofer IEE zeigt die Dimension: Zusätzliche 20 GW Speicherleistung mit vier Stunden Speicherdauer hätten im untersuchten Zeitraum volkswirtschaftliche Einsparungen von rund €5,6 Mrd. ermöglicht - hochgerechnet etwa €3,9 Mrd. pro Jahr.
Speicher entwickeln sich damit zu einem wesentlichen Bestandteil der europäischen Energieinfrastruktur.

Autor: Marc Renell
Managing Partner, Renell Corporate Finance GmbH

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.